Am Anfang der ATLAS-Gründung standen die Energie und die Entschlossenheit einiger Menschen, die von der wesentlichen, noch weithin verkannten Bedeutung der Literaturübersetzung überzeugt waren. Sie engagierten sich für die Idee internationaler Zusammenkünfte, die dem Erfahrungsaustausch und der öffentlichen Anerkennung ihres Berufes dienen sollten. Dazu kamen Hubert Nyssen, Verleger in Arles, und eine Stadtverwaltung, die gewillt war, aus Arles die Stadt der Übersetzung zu machen. Und schließlich die bedingungslose Unterstützung des Anglisten und Leiters der Direction du Livre et de la Lecture, Jean Gattégno.
Aus diesen vereinten Kräften entstanden 1983, unter der Ägide der ATLF (Association des Traducteurs Littéraires de France, französischer Übersetzerverband), die Assises de la Traduction Littéraire en Arles, kurz ATLAS getauft.
Die ersten Assises fanden 1984 statt, ein historisches Datum in der Geschichte eines Berufes, der über die Vertretung seiner Standesinteressen hinaus ein breites Publikum für die kulturelle Bedeutung der Literaturübersetzung sensibilisieren will.
   
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